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Lehrausgang zur Drogenberatungsstelle VIVA PDF Drucken E-Mail
Montag, den 14. Juni 2010 um 19:00 Uhr

Im Zuge eines Lehrausganges im Unterrichtsgegenstand Psychologie und Philosophie haben wir, der 2 AL-Jahrgang, die Beratungsstelle VIVA für Drogensüchtige der Stadt Klagenfurt besucht. Durch unsere Professorin Mag. Birgit Podgorz wurden wir in der Unterrichtsstunde zuvor sehr gut vorbereitet. Durch das große Interesse in der Klasse hatten wir sofort einige Fragen ausgearbeitet. Am Montagnachmittag (07. Juni 2010) war es so weit. Unsere Vortragende Frau Jäger erwartete uns schon. Sofort war uns bewusst, dass es sich in dieser Beratungsstelle nicht nur um Beratung dreht, sondern auch die Kreativität stark gefördert wird, um Talente sichtbar zu machen. Durch den eigenen Garten in Klagenfurt haben die Klienten zurzeit die Möglichkeit z.B. Beschriftungskärtchen aus Ton in der Beratungsstelle herzustellen und den Garten selbst zu pflegen. Die Klienten werden nicht nur beraten, ihnen wird gezeigt, wie man auch mit einer Drogensucht „normal“ leben kann, z.B. wie man mit dem eigenen Monatslohn richtig umgeht, damit man seine Wohnung bezahlen bzw. Lebensmittel kaufen kann.
Nach einem kurzen aber spannenden Vortrag wurden dann unsere Fragen ausführlich beantwortet.

An dieser Stelle ein paar Fakten:
Die Einstiegsdrogen schlecht hin sind Alkohol und Nikotin. Die häufigsten illegalen Drogen welche in Österreich konsumiert werden, stammen aus der Gruppe der Opiate. Nikotin ist und bleibt aber die größte Sucht. In dieser Beratungsstelle sind mehr Männer als Frauen von Drogensucht betroffen. Ersatzdrogen werden ausgegeben, damit man den Süchtigen körperliche Entzugserscheinungen erspart und um ihnen einen erleichterten Arbeitsalltag  zu ermöglichen. Ein körperlicher Entzug dauert maximal vier Wochen, der psychische Entzug dauert viele viele Jahre, und auch dann ist man nicht gefeit davor wieder rückfällig zu werden.
Nach einer kurzen Führung durch die kleine Beratungsstelle endete unser schulischer Ausflug.

Maria Reith, 2AL