Historie
Erste geschichtliche Quellen, die von der Existenz Pitzelstättens zeugen, reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Im Verlaufe des 15. und 16. Jahrhunderts kam Peczlstetten - inzwischen zum Schloss umgebaut - an die Khulmer, Khünburger und Putz.
Valvassor, der bekannte Kärntner Chronist und Zeichner, berichtete Mitte des 17. Jahrhunderts, dass sich Petzelstätten im Besitze des Freiherrn Georg Ernst von Hallerstein befunden hat.In den Folgejahren wechselten die Besitzer sehr häufig. Erhalten geblieben ist das alte zweistöckige Schloss mit seiner schönen Barock-Fassade des 18. Jahrhunderts und den wertvollen Deckstrukturen im Inneren.Die Reste des Turms sind der einzig erhaltene Teil der alten Burganlage. Das Wirtschaftsgebäude trägt die Jahreszahl 1529.
VON DER " HÖHEREN BUNDESLEHR- UND VERSUCHSANSTALT FÜR LÄNDLICHE HAUSWIRTSCHAFT" ZUR "HÖHEREN BUNDESLEHRANSTALT FÜR LAND- UND ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT"
Im Jahre 1950/51 wurde das Anwesen "Schloss Pitzelstätten" von der Republik Österreich gekauft; mit Hilfe des Marshall-Planes errichtete man eine "Ausbildungsstätte für die österreichische Bäuerin", die zwölf Jahre später in die "Höhere Bundeslehranstalt für landwirtschaftliche Frauenberufe" umbenannt wurde.1978 erfolgte ein Umbau, der zu einer Erweiterung von Schule und Internat führte. 1988 wurde die "Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Hauswirtschaft" in koedukativer Form geschaffen. Durch den außerordentlich großen Zuspruch waren ständig Um- und Neubauten notwendig geworden.
1995/96 erfuhr die Schule die Umbenennung in "Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft", wodurch der neue Schwerpunkt gegeben war.
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