Zwei Tage lang drehte sich an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik alles um Klimaschutz, erneuerbare Energien und die Frage, wie wir unsere Zukunft nachhaltig gestalten können. Dabei ging es nicht nur um Theorie: In Workshops konnten die Schüler_innen selbst unterschiedliche Themen erkunden, diskutieren und mit konkreten Beispielen aus der Praxis verbinden.
Von Windkraft und Photovoltaik über Biogas und Biomasse bis hin zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels war das Themenspektrum breit gefächert. Auch die internationale Klimapolitik und die Frage, wie Jugendliche ihre Ideen und Anliegen bei internationalen Klimaverhandlungen einbringen können, standen auf dem Programm.
Ein besonderes Highlight erwartete die Gruppe am ersten Abend: Im Wasserbaulabor der BOKU konnten die Schüler_innen einen Blick hinter die Kulissen moderner Forschung werfen. Im beeindruckenden Forschungsgerinne und an verschiedenen Versuchsanlagen wurde sichtbar, wie an Lösungen für Hochwasser, Flussbau, Renaturierung, Wasserkraft und die Anpassung an den Klimawandel gearbeitet wird.
Am zweiten Tag ging es schließlich um Klima und Wirtschaft sowie um die Frage, wie Klimaschutz auch neue Chancen für Unternehmen, Regionen und den Arbeitsmarkt schaffen kann. Bei „Tales of Tomorrow“ waren anschließend Kreativität und Zukunftsdenken gefragt: Die Schüler_innen entwickelten eigene Vorstellungen davon, wie eine klimafreundliche und lebenswerte Zukunft aussehen könnte.
Zwei abwechslungsreiche Tage, viele neue Eindrücke und jede Menge Inspiration: Die Klimakonferenz zeigte unseren Schüler_innen, dass Klimaschutz nicht nur eine Herausforderung ist, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für Innovation, regionale Entwicklung und eine lebenswerte Zukunft bietet.
Ein herzliches Dankeschön an die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik für die spannende Veranstaltung und die vielen Impulse!
Sandra Schmid
Umweltkoordinatorin