Das Team der Kärntnermilch – insbesondere Herr Walter Zwick, Qualitätsmanager und Laborleiter – gewährte uns einen äußerst interessanten Einblick in die Abläufe eines modernen Molkereibetriebs. Besonders beeindruckend war die Vielfalt des Sortiments: Heute werden rund 400 unterschiedliche Produkte hergestellt, darunter laktosefreie Erzeugnisse, Bioprodukte sowie Produkte aus konventioneller Milch. Die Mitarbeitenden nahmen sich viel Zeit, um uns die einzelnen Produktionsschritte sowie die umfangreichen Qualitätskontrollen anschaulich zu erklären. Dabei wurde auch deutlich, welche zentrale Rolle die regionale Landwirtschaft für Kärnten spielt. Ein herzliches Dankeschön für diese informativen und praxisnahen Einblicke!
Nach diesen spannenden Eindrücken aus der industriellen Lebensmittelverarbeitung führte uns unsere Reise weiter nach Dölsach in Osttirol zur Familie Halbfutter, die sich auf die Herstellung hochwertiger Hanfprodukte spezialisiert hat. Bereits bei der Ankunft war spürbar, wie viel Leidenschaft und persönliches Engagement in diesem Familienbetrieb stecken. Karin und Michael Halbfutter erzählten uns ihre Familiengeschichte, die nicht nur informativ, sondern auch sehr berührend war. Die große Bandbreite ihrer Produkte – von Lebensmitteln bis hin zu Pflegeartikeln – verdeutlichte eindrucksvoll die Vielseitigkeit der Kulturpflanze Hanf sowie das Innovationspotenzial kleiner landwirtschaftlicher Betriebe. Besonders inspirierend war ihre Botschaft an uns: Träume nicht aufzugeben, Mut zu zeigen und neue Wege zu gehen – denn mit Überzeugung und Durchhaltevermögen lassen sich Visionen verwirklichen.
Nach den fachlichen und persönlichen Eindrücken bildete der Besuch des Christkindlmarkts in Lienz einen stimmungsvollen Abschluss unserer Exkursion. In festlicher Atmosphäre konnten wir Weihnachtsmusik genießen, regionale Köstlichkeiten probieren und den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen lassen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Exkursion organisiert und begleitet haben, allen voran unseren beiden Klassenvorständen Prof. Sandra Schmid und Prof. Philipp Wernig.
Die gelungene Kombination aus fachlichen Einblicken, neuen Erfahrungen und gemeinschaftlichem Beisammensein machte diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.
E. Pfeifenberger, 3AL