Das Projekt erstreckte sich über drei Wochen und setzte jeweils unterschiedliche Schwerpunkte.
- Woche 1: Sensibilisierung
Plakate mit klaren Botschaften regten zum Nachdenken an. Beim Mittagessen wurden Speisereste getrennt gesammelt (Fleisch, Beilagen, Salat, Dessert, Flüssigkeit) und täglich dokumentiert. - Woche 2: Sichtbarmachen
Eine Waage unter den Abfallbehältern zeigte, wie viel jeder Einzelne wegwarf. Trotz der Visualisierung blieb der gewünschte Effekt auf das Verhalten aus. - Woche 3: Selbstbestimmung
Die Umstellung auf ein Buffetsystem ermöglichte es, nur das zu nehmen, was tatsächlich gegessen wird – mit großem Erfolg: Die Menge an Lebensmittelabfällen sank deutlich.
Die gesammelten Daten wurden grafisch ausgewertet und bei der Tagung „Neues wagen – Regionales, biologisches & genussvolles Essen in der Außer-Haus-Verpflegung“ präsentiert.
Fazit: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – mit jeder Portion auf dem Teller. Das Projekt „Zero Waste“ zeigt, wie junge Menschen durch Fachwissen und Eigeninitiative echte Veränderungen bewirken können.
Sibel Robitsch & Gloria Brandstätter (4PMR, Projektleiterinnen)