Unsere Reise führte uns von Osttirol über Südtirol bis hin zum Gardasee sowie weiter nach Vicenza und Bassano del Grappa. Bereits der erste Stopp machte deutlich, worum es in dieser Woche gehen sollte: regionale Qualität, Handwerk und Genuss. Bei spannenden Führungen – unter anderem beim Waffelhersteller Loacker, in der Käserei Capriz in Vintl sowie beim Aquaponik-Betrieb Solos in Tramin – erhielten wir interessante Einblicke in nachhaltige Produktion und innovative Landwirtschaft.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Fachoberschule für Landwirtschaft in Auer sowie unserer zweiten Partnerschule in Bassano del Grappa. Wir lernten den Schulalltag kennen und konnten die Ausbildungsschwerpunkte im interaktiven Stationenbetrieb hautnah erleben. Der direkte Austausch mit den Schüler:innen vor Ort war besonders bereichernd und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig internationale Zusammenarbeit und neue Perspektiven sind.
Auch kulturell hatte die Woche viel zu bieten: Ob bei einem Rundgang durch Sirmione am Gardasee, einer Stadtführung in Bozen oder beim Erkunden von Bassano del Grappa - inklusive einer beeindruckenden Führung durch das Grappa-Museum - begegneten wir Geschichte, faszinierender Architektur und italienischem Lebensgefühl auf Schritt und Tritt.
Neben dem abwechslungsreichen Programm blieb auch ausreichend Zeit für Gemeinschaft, gutes Essen und viele lustige Momente - wie etwa die aufregende und herausfordernde Stadtdurchfahrt durch Asolo mit unserem Buschauffeur Edi. Ob beim gemeinsamen Abendessen oder unterwegs im Bus: Es wurde viel gelacht – und genau das machte diese Woche zu etwas ganz Besonderem.
Auf der Heimreise entlang der berühmten Prosecco-Straße konnten wir die eindrucksvolle Landschaft noch einmal genießen, bevor wir schließlich mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder in Pitzelstätten ankamen.
Diese Erasmus-Woche hat uns nicht nur fachlich bereichert, sondern auch unseren Horizont erweitert. Neue Freundschaften, wertvolle Erfahrungen und unzählige Erinnerungen werden uns noch lange begleiten.
Ein großes Dankeschön gilt unseren Lehrerinnen Frau Professor Marktl und Frau Professor Ummenhofer für die hervorragende Organisation und Begleitung.
A-M. Weiss und L. Hartmann, 3IUM