Praxisnahes Lernen an vier Stationen
Der Workshop war in vier Themenblöcke unterteilt, die Theorie und Praxis perfekt verknüpften:
- Die Reise eines Produkts: An der Station Lieferkette wurde visualisiert, welche Stationen eine Ware durchläuft und wo soziale oder ökologische Standards oft auf der Strecke bleiben.
- Marketing vs. Realität: Beim Vergleich von No-Name-Produkten und Eigenmarken lernten die Jugendlichen, hinter die Fassade des Marketings zu blicken und Preisstrukturen im Handel besser zu verstehen.
- Die Kunst des Kompromisses: Ein Highlight war das Training nach dem Harvard-Modell. Hier lernten die Schüler, Verhandlungen nicht als Kampf, sondern als Suche nach einer sachbezogenen Lösung zu sehen, bei der beide Seiten profitieren können.
- Rechtlicher Rahmen: die Expertin der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gaben exklusive Einblicke in die rechtlichen Grundlagen. Sie erklärte, wie Wettbewerb geschützt wird und welche Gesetze dafür sorgen sollen, dass Lieferketten transparenter und fairer werden.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie die Schüler das Harvard-Modell direkt in Rollenspielen umgesetzt haben. Solche Kompetenzen sind im späteren Berufsleben Gold wert.“
Wir danken dem Fairness-Büro und der Bundeswettbewerbsbehörde für diese wertvollen Impulse. Der Tag hat gezeigt: Fairness ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Wissen, klugen Regeln und dem richtigen Verhandlungsgeschick!