Botanische Exkursion ins Europaschutzgebiet Tiebelmündung

Am Montag, dem 20. April 2026, unternahmen die Schülerinnen der vierten Jahrgänge eine botanische Fachexkursion ins Bleistätter Moor.

Mit einer Fläche von rund 650 Hektar zählte das Bleistätter Moor einst zu den größten Moorgebieten Kärntens. Das Gebiet östlich des Ossiacher Sees blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: In den 1930er-Jahren wurde es trockengelegt, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen. Seither sorgen Pumpanlagen dafür, dass der Mündungsbereich der Tiebel bis nahe an den Schilfgürtel des östlichen Seeufers weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden kann.

Unter der fachkundigen Leitung von Frau Mag. Ulrike Knely bestimmten die Schülerinnen verschiedene Heilkräuter und setzten sich intensiv mit deren Verwendung und Anwendung auseinander.

Begleitet wurde die Exkursion von vielfältigen Vogelstimmen. Arten wie die Goldammer, der Rohrschwirrl und der Zilpzalp konnten nicht nur gehört, sondern auch näher kennengelernt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von Biodiversitätshecken. Anhand konkreter Beispiele wurde verdeutlicht, wie wichtig diese Lebensräume für das Überleben seltener Vogelarten wie des Neuntöters sind.

M. Teppan

Veröffentlicht am 29.04.2026

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